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INHALT

Top-Agent Ethan Renner (Kevin Costner) hat lange Jahre auf ein intaktes Familienleben verzichtet, um Frau und Tochter nicht den Gefahren seines Jobs auszusetzen. Als er erfährt, dass er todkrank ist, beschließt er, die verbleibende Zeit seiner Tochter Zooey (Hailee Steinfeld) zu widmen. Bis ihm die Agentin Vivi Delay (Amber Heard) einen letzten Auftrag anbietet: Er hat drei Tage Zeit, um einen der gefährlichsten Terroristen der Welt auszuschalten. Im Gegenzug erhält er ein noch unerprobtes Medikament, das sein Leben verlängern könnte. Renner willigt ein und sieht sich plötzlich ungewohnten Herausforderungen gegenüber: Während er neue Vaterpflichten erfüllen muss, weil seine Ex-Frau (Connie Nielsen) die pubertierende Tochter in seine Obhut gegeben hat, soll er die heikle Geheimdienstmission präzise über die Bühne bringen. Wären da nur nicht die starken Halluzinationen, Nebenwirkungen seines Medikaments. Ethan Renner läuft die Zeit davon...
GALERIE


 
 
 
 
 
PARTNER


CAST CREW
KEVIN COSTNER McG
AMBER HEARD LUC BESSON
HAILEE STEINFELD ADI HASAK
KEVIN COSTNER
( Ethan Renner )
Kevin Costner war zuletzt als Mentor von Chris Pine in Kenneth Branaghs Agententhriller JACK RYAN: SHADOW RECRUIT („Jack Ryan: Shadow Recruit“, 2014) sowie als Jonathan Kent, Adoptiv-Vater des kryptonischen Superhelden, in Zack Snyders Comic-Reboot MAN OF STELL („Man of Steel“, 2013) zu sehen. Seine Karriere begann Costner mit größeren Rollen in Independentfilmen, die ihm kleinere Rollen in Studiofilmen wie Graeme Cliffords FRANCES („Frances“, 1982) oder Ron Howards NIGHT SHIFT („Night Shift – Das Leichenhaus flippt völlig aus“, 1982) einbrachten. Seine erste richtige Hauptrolle ermöglichte ihm das Kriminaldrama STACY’S KNIGHTS („Gewagtes Spiel“, 1982), das Jim Wilson nach einem Drehbuch von Michael Blake inszenierte. Zwei Männer, die acht Jahre später großen Anteil an seinem Regiedebüt, einem veritablen Welthit, haben würden. Aber erst durch Kevin Reynolds’ Regieerstling FANDANGO („Fandango“, 1985), ein melancholisches Drama über das Erwachsenwerden, wurde Hollywood auf den Newcomer richtig aufmerksam. Im Laufe seiner vier Jahrzehnte umspannenden Karriere hat Costner seine Vielseitigkeit immer wieder unter Beweis gestellt, hat in Komödien, Thrillern, Abenteuerfilmen oder auch Dramen gleichermaßen überzeugt. Zu seinen größten Erfolgen in den 1980er Jahren zählen Roger Donaldsons Politthriller NO WAY OUT („No Way Out – Es gibt kein Zurück“, 1987), in dem er als skrupelloser Manipulator brillierte, Ron Sheltons Sport- und Beziehungskomödie BULL DURHAM („Annies Männer“, 1987), in der er sich von seiner romantischen Seite zeigte, oder Phil Alden Robinsons berührendes Drama FIELD OF DREAMS („Feld der Träume“, 1989). Ein Jahr später wagte er sich an seine größte Herausforderung – an sein Regiedebüt DANCES WITH WOLVES („Der mit dem Wolf tanzt“, 1990), das er mit Jim Wilson koproduzierte und nach einem Drehbuch von Michael Blake mit sich selbst in der Hauptrolle eines Bürgerkriegsveteranen auch inszenierte. Das Ergebnis, ein Indianerwestern von epischem Format, zeigte Costners brillante Kompetenz als Darsteller und Filmemacher. Sieben Oscars® erhielt dieser Welthit schließlich, zwei davon gingen an Costner – als Produzent in der Kategorie „Bester Film“ und als Regisseur. Zwei weitere Inszenierungen Costners sollten folgen, das postapokalyptische Epos THE POSTMAN („Postman“, 1997) und der melancholische Western OPEN RANGE („Open Range“, 2003). In beiden Filmen übernahm der multitalentierte Künstler auch Hauptrollen. Zu seinen weiteren großen Erfolgen vor der Kamera zählen Brian DePalmas Gangster- und Cop-Epos THE UNTOUCHABLES („The Untouchables – Die Unbestechlichen“, 1986), das Abenteuerdrama ROBIN HOOD: PRINCE OF THIEVES („Robin Hood – König der Diebe“, 1991), sein zweiter von insgesamt vier Kinofilmen mit Regisseur Kevin Reynolds, außerdem Oliver Stones Politthriller JFK („JFK – Tatort Dallas“, 1991), Mick Jacksons romantisches Drama THE BODYGUARD („Bodyguard“, 1992) und Lawrence Kasdans Western WYATT EARP („Wyatt Earp“, 1994), in dem er die mythische, legendenumrankte Titelfigur darstellte. Seine zweite erfolgreiche Zusammenarbeit mit Roger Donaldson führte zu dem packenden Thriller THIRTEEN DAYS („Thirteen Days“, 2000), seine zweite mit Ron Shelton zur vergnüglichen Golfkomödie TIN CUP („Tin Cup“, 1996). An der Seite von Joan Allen brillierte Costner als alternder Ex-Baseball-Profi in Mike Binders Beziehungsdrama THE UPSIDE OF ANGER („An deiner Schulter“, 2005). Auch in Binders’ aktuellem Film BLACK & WHITE, der im Laufe dieses Jahres Premiere feiern soll, hat Costner wieder eine Hauptrolle übernommen, spielt einen trauernden Witwer, der um das Sorgerecht für seine Enkelin kämpft. Weitere wichtige Filme des Kaliforniers sind Jon Avnets Drama THE WAR („Das Baumhaus“, 1994), Sam Raimis romantisches Sportdrama FOR THE LOVE OF THE GAME („Aus Liebe zum Spiel“, 1999), Demian Lichtensteins Thriller 3000 MILES TO GRACELAND („Crime Is King“, 2001), Tom Shadyacs romantisches Drama DRAGONFLY („Im Zeichen der Libelle“, 2002), Rob Reiners Komödie RUMOR HAS IT („Wo die Liebe hinfällt“, 2005), Andrew Davis’ Actiondrama THE GUARDIAN („Jede Sekunde zählt – The Guardian“, 2006), in dem er als beinharter Coach Ashton Kutcher zum Rettungsschwimmer der Küstenwache formt, außerdem Bruce A. Evans’ Thriller MR. BROOKS („Mr. Brooks – Der Mörder in dir“, 2007), in dem Costner als Familienvater mit mörderischen Impulsen beunruhigte, sowie Joshua Michael Sterns Politkomödie SWING VOTE („Swing Vote – Die beste Wahl“, 2008). Aufsehen erregte der Schauspieler zuletzt auch mit einem seltenen TV-Auftritt in der Miniserie „Hatfields & McCoys“, die dem ausstrahlenden Sender, dem History Channel, bei der Premiere in den USA Rekordquoten einbrachte. In dieser erneut von Kevin Reynolds inszenierten und von Costner mitproduzierten Geschichte einer legendären, nach dem Bürgerkrieg beginnenden Blutfehde zwischen zwei Familien aus West Virginia und Kentucky verkörperte Costner „Devil“ Anse Hatfield, einen Clan-Patriarchen, und Bill Paxton seinen Gegenspieler. Die Miniserie wurde für insgesamt 16 Emmys® nominiert und schließlich mit fünf Emmys® ausgezeichnet. Zu den Preisträgern zählte auch Costner, der für seine Darstellung in der Kategorie „Outstanding Lead Actor in a Miniseries or a Movie“ prämiert und darüber hinaus mit dem Golden Globe® und dem Award der Screen Actors Guild® (SAG) ausgezeichnet wurde. Neben seiner Arbeit vor und hinter der Kamera ist Costner auch als Sänger und Lead-Gitarrist seiner 2005 gegründeten Country & Rock-Band Modern West unterwegs, trat neben zahlreichen Shows in den USA auch auf europäischem Boden auf, zuletzt September 2013 im österreichischen Schladming. Das aktuelle vierte Album der Band ist von Costners weltweit erfolgreicher Miniserie inspiriert und trägt deshalb den Titel „Famous For Killing Each Other: Music From And Inspired By Hatfields & McCoys“. Aus dem zweiten Album der Band mit dem Titel „Turn It On“ stammt der Song „The Angels Came Down“, den Costner den Gold Star Moms und Gold Star Wives zur freien Nutzung überließ – Organisationen, die die Mütter, Frauen und Familien gefallener Soldaten unterstützen. Nach 3 DAYS TO KILL wird Costner als Manager eines Football-Teams in Ivan Reitmans Sportdrama DRAFT DAY sowie als Coach eines Kleinstadt-Läuferteams im Drama MCFARLAND zu sehen sein, das die Neuseeländerin Niki Caro inszeniert. Darüber hinaus wird er auch die Animationsserie „The Explorers Guild“ produzieren, auch mit seiner Stimme in dieser Sammlung von Geschichten über Abenteurer präsent sein, die in der Viktorianischen Ära die unbekanntesten und geheimnisvollsten Winkel der Welt erforschen.
AMBER HEARD
( Viki )
Amber Heard ist in Texas geboren und zählt zu den gefragtesten Jungstars in Hollywood. In den deutschen Kinos war die attraktive und talentierte Schauspielerin zuletzt in Robert Rodriguez’ wildem Actionspaß MACHETE KILLS („Machete Kills“, 2013) zu sehen, verführte und manipulierte hier den von Danny Trejo verkörperten Titelhelden. Selbst zum Manipulationsopfer wurde sie als Marketingleiterin von Harrison Fords Firma in Robert Luketics Thriller PARANOIA („Paranoia – Riskantes Spiel“, 2013), zu ihren weiteren prominenten Filmpartnern zählten hier Liam Hemsworth und Gary Oldman. Schließlich spielte sie in Bruce Robinsons Hunter-S.-Thompson-Verfilmung THE RUM DIARY („Rum Diary“, 2011) die Freundin von Aaron Eckhart, der auch Johnny Depp in der Rolle eines Journalisten auf Dauer nicht widerstehen konnte. Außerdem stand sie im Mittelpunkt von John Carpenters Spukthriller THE WARD („The Ward“, 2010), der 2010 beim Toronto International Film Festival uraufgeführt wurde, bereiste mit Odette Anable in Marcos Efrons von Heard auch mitproduziertem Thriller AND SOON THE DARKNESS („Mörderische Ferien“, 2010) Argentinien und geriet dabei in Lebensgefahr. In Ruben Fleischers mit Woody Harrelson und Bill Murray besetztem Hit ZOMBIELAND („Zombieland“, 2009) fiel sie als lebende Tote über Jesse Eisenberg her, bekämpfte in Nelson McCormicks Horror-Remake THE STEPFATHER („The Stepfather“, 2009) als Freundin von Penn Badgley einen von Dylan Walsh verkörperten Serienmörder und spielte mit Seth Rogen und James Franco in David Gordon Greens Kifferkomödie PINEAPPLE EXPRESS („Ananas Express“, 2008), wofür sie mit dem Young Hollywood Award ausgezeichnet wurde. Zu ihren weiteren wichtigen Filmen zählen Aram Rappaports Dramödie SYRUP (2013), Patrick Lussiers Actionthriller DRIVE ANGRY („Drive Angry“, 2011), Derrick Bortes Satire THE JONESES („The Joneses – Verraten und verkauft“, 2009), in der sie die Tochter von David Duchovny und Demi Moore darstellte, Jeff Wadlows Actiondrama NEVER BACK DOWN („The Fighters“, 2008), Nick Cassavetes’ Drama ALPHA DOG (Alpha Dog – Tödliche Freundschaft“, 2006), in dem sie dem von Anthony Yelchin gespielten Entführungsopfer ein denkwürdiges Poolerlebnis bescherte, und Jonathan Levines Horrorthriller ALL THE BOYS LOVE MANDY LANE („All The Boys Love Mandy Lane“, 2006) mit dem sie nicht nur die Aufmerksamkeit Hollywoods, sondern im Film auch die eines Psychopathen erregte, der fortan Jagd auf sie machte. Schließlich wirkte sie auch mit in Niki Caros für zwei Oscars® vorgeschlagenem Drama NORTH COUNTRY („Kaltes Land“, 2005), in dem sie in Rückblenden als junge Ausgabe von Charlize Theron zu sehen war, sowie in Peter Bergs Sportdrama FRIDAY NIGHT LIGHTS („Friday Night Lights – Touchdown am Freitag“, 2004). Darüber hinaus übernahm die Texanerin auch einige TV-Rollen, spielte eine Hauptrolle in Kevin Williamsons kurzlebiger Serie „Hidden Palms“ und Gastrollen in Hitserien wie „Californication“ („Californication“) oder „Criminal Minds“ („Criminal Minds“) Nach 3 DAYS TO KILL hat die Schauspielerin, die in Los Angeles lebt und sich aktiv für Amnesty International engagiert, bereits einige weitere Filmprojekte in Angriff genommen. So spielt sie an der Seite von Jim Sturgess und Billy Bob Thornton in Mathew Cullens Martin-Amis-Adaption LONDON FIELDS eine Hellseherin, die ihren eigenen Tod voraussieht und zu dokumentieren versucht.
HAILEE STEINFELD
( Zooey )
Gleich mit ihrem ersten Kinofilm, Joel und Ethan Coens Western-Remake TRUE GRIT („True Grit“, 2010), gelang der damals 14-jährigen Hailee Steinfeld der internationale Durchbruch. Ihre verblüffend selbstbewusste, natürliche Darstellung der jungen Mattie Ross, die mit einem knorrigen, dem Alkohol zugeneigten Marshall, verkörpert von Jeff Bridges, den von Josh Brolin gespielten Mörder ihres Vaters jagt, brachte der aus über 15.000 Bewerberinnen ausgewählten Kalifornierin zahllose Auszeichnungen ein. Darunter vor allem eine Oscar®-Nominierung als „Beste Nebendarstellerin“, eine Nominierung für den Screen Actors Guild Award® in der gleichen Kategorie sowie eine Nominierung für den Award der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) als „Beste Hauptdarstellerin”. Darüber hinaus erhielt sie diverse Auszeichnungen internationaler Kritikerverbände, darunter fanden sich Preise der Broadcast Film Critics Association, der Chicago Film Critics Association, der Toronto Film Critics Association und des Vancouver Film Critics Circle – jeweils in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“. Diesem erstaunlichen Talentbeweis ließ sie Hauptrollen in Carlo Carleis Shakespeare-Adaption ROMEO & JULIET (2013) und Gavin Hoods ENDER’S GAME („Ender’s Game – Das große Spiel“, 2013) folgen. In letzterer Verfilmung eines modernen Science-Fiction-Klassikers gehörte sie wie ihr junger Kollege Asa Butterfield zu einer Gruppe junger Elitekämpfer, die von Harrison Ford und Ben Kingsley auf den Krieg gegen außerirdische Aggressoren vorbereitet wurden. Doch damit ist ihre explosive Entwicklung längst nicht abgeschlossen, denn 3 DAYS TO KILL werden eine Reihe völlig unterschiedlicher, prominent besetzter Filme folgen. Zwei davon haben bereits auf dem letztjährigen Toronto International Film Festival ihre Premiere gefeiert. In Liza Johnsons Drama HATESHIP, LOVESHIP (2013) spielt sie an der Seite von Guy Pearce, Kristen Wiig und Nick Nolte, der ihren Großvater darstellt, ein wildes Mädchen. Als Teenagerin Sabitha versucht sie, ihr Kindermädchen mit ihrem Vater, einem Ex-Alkoholiker, zu verkuppeln. In John Carneys romantisch-musikalischem Drama CAN A SONG SAVE YOUR LIFE?, das im Oktober dieses Jahres auch in die deutschen Kinos kommen soll, hat sie die Rolle der Tochter von Catherine Keener und Mark Ruffalo übernommen. Ruffalo verkörpert einen glücklosen Musikproduzenten, der in einer New Yorker Bar die Stimme von Gretta entdeckt, die von Keira Knightley dargestellt wird. Gemeinsam versuchen die junge Frau, der von ihrem langjährigen Freund das Herz gebrochen wurde, und der von seiner Familie entfremdete Produzent ihrem Leben eine Wende zu geben. Mit Spannung erwartet wird auch der neue Film von Shari Springer Berman und Robert Pulcini, der Steinfeld neben Ethan Hawke erneut mit Asa Butterfield vor die Kamera führt. TEN THOUSAND SAINTS, eine Adaption des gleichnamigen, 2011 erschienenen Romans von Eleanor Henderson, ist der Titel dieses Dramas, das im New York der 1980er Jahre angesiedelt ist und von einer Zeit erzählt, die von Yuppies, dem Punkclub CBGB, einer fortschreitenden Gentrifizierung in der Hudson-Metropole und von den Protesten und Aufständen im Tompkins Square Park geprägt war. In Vorbereitung befindet sich auch Peter Billingsleys Actionthriller TERM LIFE, eine Adaption der Graphic Novel von A.J. Lieberman und Nick Thornborrow. Hier spielt Steinfeld die entfremdete Tochter von Vince Vaughn, der komplexe Raubzüge plant und diese Pläne dann in der Unterwelt an den Meistbietenden verkauft. Als er auf die Todesliste von Mafiabossen, Auftragsmördern und korrupten Cops gerät, sieht er nur eine Chance auf Wiedergutmachung bei seiner Tochter. Er schließt eine Lebensversicherung ab, setzt seine Tochter als Leistungsempfängerin ein und begibt sich mit ihr auf die Flucht, um mindestens 21 Tage überleben und damit die Bedingungen der Versicherungspolice erfüllen zu können. In Kyle Newmans mit Samuel L. Jackson und Sophie Turner besetzter, von Brett Ratner produzierter Actionkomödie BARELY LEGAL steht Steinfeld auf der anderen Seite und spielt eine 16-jährige, international operierende Attentäterin, die sich nach dem Leben eines normalen Teenagers sehnt. In komplettem Kontrast dazu steht Daniel Barbers in der Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs angesiedeltes Drama THE KEEPING ROOM. In dessen Fokus stehen zwei Schwestern, gespielt von Steinfeld und Brit Marling, die sich mit Unterstützung eines schwarzen Sklaven marodierender Soldaten der Südstaaten-Armee erwehren müssen, um ihr Elternhaus und ihr Leben zu verteidigen. Stars wie Meryl Streep, James Spader, John Lithgow und Tim Blake Nelson tummeln sich in THE HOMESMAN, der zweiten Regiearbeit von Tommy Lee Jones. Erzählt wird die ungewöhnliche Geschichte eines Mannes, verkörpert von Jones, der Mitte des 19.Jahrhunderts mit einer von Hilary Swank verkörperten Pioniersfrau versucht, drei Frauen zurück in die Zivilisation zu bringen, die das einsame Leben in der Wildnis in den Wahnsinn trieb. Zur glanzvollen Besetzung gehört in der Rolle eines einfachen, in Armut lebenden Teenagers auch Hailee Steinfeld. Schließlich wird der gefragte Nachwuchsstar auch im neuen Thriller von Phillip Noyce mit von der Partie sein, spielt in FOR THE DOGS eine junge Frau, die einen im Töten versierten Einzelgänger, dargestellt von Sam Worthington, anheuert, um sich an den Mördern ihrer Eltern und ihres jüngeren Bruders zu rächen. Steinfeld begann bereits im Alter von acht Jahren mit der Schauspielerei, belegte ein ganzes Jahr vorbereitende Kurse, bevor sie sich in ihr erstes Vorsprechen wagte. Vor und nach ihrem Durchbruch mit „True Grit“ war die Kalifornierin, die mit ihrer Familie in Los Angeles lebt, auch in einigen Kurzfilmen zu sehen. Darunter fallen Vincent Raisas HEATHER: A FAIRY TALE (2008), Cameron Sawyers SHE’S A FOX (2009), Aimee Longs GRAND CRU (2010) sowie Megan Weavers WITHOUT WINGS (2010). Darüber hinaus war Steinfeld 2011 das Gesicht der Herbstkampagne von Miu Miu, der Damen-Zweitlinie von Miuccia Prada. Die Beziehung zu dem bekannten Modelabel hatte allerdings bereits früher begonnen, als sie bei der Verleihung der Screen Actors Guild Awards erstmals Prada trug. Ungeachtet ihres jungen Alters wurde Steinfeld immer wieder für ihr Modebewusstsein gelobt, nicht zuletzt auch von Andre Leon Talley, der viele Jahre leitender Moderedakteur von Vogue war. Ihren guten Geschmack konnte sie April 2013 auch auf der CinemaCon in Las Vegas beweisen, wo sie als „Female Star of Tomorrow“ ausgezeichnet wurde, wie auch Juni 2013 bei der jährlich veranstalteten Women-in-Film-Gala, auf der sie den Face of the Future Award erhielt.
McG
( Regie )
McG ist einer der erfolgreichsten und vielseitigsten Kreativköpfe in Hollywood, hat als Regisseur mit seinen Filmen über eine Milliarde Dollar an den internationalen Kinokassen eingespielt und über 500 Stunden Prime Time TV-Programm mitproduziert. Darüber hinaus hat er Werbespots für bekannte Marken wie The Gap oder Pepsi sowie über 50 Videoclips für bekannte Künstler und Bands inszeniert. Das Spektrum reicht dabei von der Ska-Rock-Band Sublime, über Hip-Hop-Größe Wyclef Jean bis hin zur Nu-Metal-Band Korn und Punk-Rock-Band The Offspring. Schließlich hat das Multitalent auch drei Nummer-1-Hits mitkomponiert, darunter „Fly“ von Sugar Ray. In den deutschen Kinos war er zuletzt mit seiner Actionkomödie THIS MEANS WAR („Das gibt Ärger“, 2012) erfolgreich. Vorausgegangen waren der Science-Fiction-Hit TERMINATOR SALVATION („Terminator: Die Erlösung“, 2009), das Sportdrama WE ARE MARSHALL („Sie waren Helden“, 2006), die Actionkomödie CHARLIE’S ANGELS: FULL THROTTLE („3 Engel für Charlie – Volle Power“, 2003) sowie deren Vorgänger CHARLIE’S ANGELS („3 Engel für Charlie“, 2000), sein Filmregiedebüt. Mit seiner Produktionsgesellschaft Wonderland Sound and Vision entwickelt, finanziert und produziert McG Projekte für Film und Fernsehen, behält aber stets auch das Internet als mögliche Plattform im Auge. Als Ausführender Produzent steht McG hinter vielen bekannten und populären Serien. Darunter fallen „Supernatural“ („Supernatural“), die nun schon in der neunten Staffel von Dämonenjägern erzählt, außerdem die Action und Humor verbindende Hitserie „Chuck“ („Chuck“), das Teen-Phänomen „The OC“ („O.C., California“), die Agentenserie „Nikita“, der jüngste TV-Ableger eines der größten Erfolge von Luc Besson, sowie die Actionserien „Human Target“ („Human Target“) und „Fastlane“ („Fastlane“). Reine Internet-Projekte waren die Serien „Ghostfacers“, „Sorority Forever“ sowie zwei erfolgreiche Staffeln von „Aim High“, einer Mischung aus Highschool- und Agentenserie. Die Filmproduktionspalette von Wonderland Sound and Vision umfasst aktuell zwei Projekte mit Chris Evans, der in Justin Reardons Romanze A MANY SPLINTERED THING die bereits fest liierte Michelle Monaghan zu erobern versucht, und mit Alice Eve auch im romantischen Drama 1:30 zu sehen sein wird, das auch Evans’ Regiedebüt markiert. Außerdem plant Wonderland Sound and Vision den Horrorfilm MERCY, der Stephen Kings Kurzgeschichte „Gramma“ („Omi“) zur Vorlage hat, den postapokalyptischen Actionthriller RUIN, den Wes Ball auf der Basis seines gleichnamigen Kurzfilms inszenieren soll, die Disney-Produktion TINK, in der Elizabeth Banks die Zauberfee Tinkerbell verkörpern soll, des Weiteren MAGIC CASTLE, der vom gleichnamigen Magier-Nachtclub in Los Angeles inspiriert ist, sowie die Actionkomödie THE GIRL WHO CONNED THE IVY LEAGUE, in der Amanda Seyfried unter der Regie von Rob Epstein und Jeffrey Friedman eine Trickbetrügerin auf der Flucht darstellen soll.
LUC BESSON
( Drehbuch )
Luc Besson gehört als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent zu den treibenden Kräften des französischen Films und konnte mit seinen größten Hits auch viele internationale Erfolge verzeichnen. In den deutschen Kinos war er zuletzt mit seiner prominent besetzten Actionkomödie THE FAMILY („Malavita – The Family“, 2013) präsent. Der Sohn zweier Tauchlehrer entdeckte das Kino richtig erst als Teenager, arbeitete ein paar Jahre in Frankreich und in den USA an verschiedenen Filmproduktionen mit, darunter an Claude Faraldos Drama DEUX LIONS AU SOLEIL (1980), bevor er 1983 mit dem postapokalyptischen Überlebensdrama LE DERNIER COMBAT („Der letzte Kampf“, 1983) seine erste Regiearbeit vorlegte. Dafür wurde er erstmals für den César vorgeschlagen. Von Beginn an hatte Besson als Regisseur bildgewaltiges Genrekino mit internationaler Zugkraft im Auge, inszenierte als Nächstes die mit Isabelle Adjani und Christopher Lambert besetzte Gangster- und Liebesgeschichte SUBWAY („Subway“, 1985). Auch hier gab es für Besson eine César-Nominierung – wie auch für die nächsten fünf Filme, die er inszenierte. Mit der Geschichte der Freundschaft zweier leidenschaftlicher Freitaucher erzielte der Pariser Filmemacher, der bei seinen Inszenierungen stets auch als Produzent, Drehbuchautor oder Koautor in Erscheinung tritt, seinen größten Erfolg in Frankreich. Allein in seiner Heimat strömten über neun Millionen Zuschauer in LE GRAND BLEU („Im Rausch der Tiefe“, 1988), der sich zu einem echten Phänomen entwickelte und später, mit einer längeren Fassung, noch einmal ins Kino kam. Auch mit seinen nächsten beiden Filmen, den Actiondramen LA FEMME NIKITA („Nikita“, 1990) und LÉON („Léon – Der Profi“, 1994) landete Besson internationale Erfolge, machte er auch Hollywood auf sich aufmerksam. Dazwischen inszenierte er den Dokumentarfilm ATLANTIS („Atlantis“, 1991) und brachte damit noch einmal seine Faszination für die Unterwasserwelt, aber auch seine wachsende Sorge um deren Erhaltung zum Ausdruck. Ganz andere Welten besuchte er mit seinem schrägen, visuell eindrucksvollen Science-Fiction-Hit THE FIFTH ELEMENT („Das fünfte Element“, 1997), der sich in den USA zu einem der erfolgreichsten französischen Filme überhaupt entwickelte und Besson nach fünf Nominierungen endlich den wichtigsten Filmpreis seiner Heimat, den César, einbrachte. Zwei Jahre später folgte eine weitere für sein Historienepos JOAN OF ARC („Johanna von Orleans“, 1999), das – für ihn typisch – erneut eine starke Frauenfigur in den Fokus rückte. Ein Jahr später leitete er die Jury bei den Internationalen Filmfestpielen von Cannes, war damit mit 45 Jahren der jüngste Künstler, dem je diese Ehre zuteil wurde. Im gleichen Jahr gründete er EuopaCorp, eine Produktionsgesellschaft, die selbst auch als Verleih auftritt, und zu den Motoren der europäischen Filmindustrie gehört. Für EuropaCorp hat Besson in den letzten 14 Jahren als Drehbuchautor und Produzent an zahllosen Actionfilmen, Komödien und Dramen mitgearbeitet. Zu den über 20 Skripts, an denen er in dieser Zeit beteiligt war, zählen auch die Vorlagen für Gérard Pires’ Actionkomödie TAXI („Taxi“, 1998) und die drei ähnlich erfolgreichen Fortsetzungen, für Corey Yuens Franchise-Ouvertüre THE TRANSPORTER („Transporter“, 2002), die es bisher auf zwei Fortsetzungen brachte, sowie Pierre Morels TAKEN („96 Hours“, 2008) und Olivier Megatons Fortsetzung TAKEN 2 („96 Hours – Taken 2“, 2012), die mit einem Einspiel von 139 Millionen Dollar in den USA der erfolgreichste französische Film aller Zeiten ist. Nach einer sechsjährigen Pause kehrte Besson mit der märchenhaften Romanze ANGEL-A („Angel-A“, 2005) auf den Regiestuhl zurück. In den folgenden Jahren widmete sich der Vater vierer Töchter und eines Sohnes einem deutlich jüngeren Publikum. In einer Mischung aus Live-Action und digitaler Animation inszenierte er nach seinem eigenen Kinderbuch das Fantasyabenteuer ARTHUR ET LES MINIMOYS („Arthur und die Minimoys“, 2006) wie auch die beiden Fortsetzungen ARTHUR ET LA VENGEANCE DE MALTAZARD („Arthur und die Minimoys - Die Rückkehr des bösen M“, 2009) und ARTHUR 3: LA GUERRE DES DEUX MONDES („Arthur und die Minimoys – Die große Entscheidung“, 2010). Nach diesen Erfolgen legte er mit LES AVENTURES EXTRAORDINAIRES D’ADÉLE BLANC-SEC („Adéle und das Geheimnis des Pharaohs“, 2010) eine mit Louise Bourgoin besetzte Abenteuer-, Fantasy- und Komödienelemente harmonisierende Adaption der Graphic Novels von Jacques Tardi vor. Bereits ein Jahr später kam THE LADY („The Lady – Ein geteiltes Herz“, 2011) in die Kinos, ein biografisches Drama über Aung San Suu Kyi, die Leitfigur der Demokratiebewegung in Myanmar. Die Hauptrolle der charismatischen Politikerin übernahm Michelle Yeoh. Nach „Malavita – The Family“ arbeitet Luc Besson, der auch zahlreiche Musikvideos für Künstler wie Serge Gainsbourg oder Myléne Farmer sowie Werbespots für international bekannte Marken inszeniert hat, bereits an seinem nächsten Film. Im Mittelpunkt von LUCY steht eine von Scarlett Johansson dargestellte Drogenschmugglerin, die durch eine Fügung des Schicksals plötzlich Superkräfte entwickelt.
ADI HASAK
( Drehbuch )
Adi Hasak wurde in Rotterdam geboren, wuchs aber in Israel und in den USA auf. Sieben Jahre diente Hasak im israelischen Militär, arbeitete dann als Journalist und kam in den 1990er Jahren nach Hollywood. Seitdem schreibt er Drehbücher für Film und Fernsehen, sein bisher erfolgreichstes für den mit John Travolta besetzten Actionthriller FROM PARIS WITH LOVE („From Paris with Love“, 2010), den Luc Besson produzierte und Pierre Morel inszenierte. Die britische Produktionsgesellschaft Matador Pictures plant eine Verfilmung von Hasaks Drehbuch EXCELSIOR DELUXE, bei der Komödienspezialist Dean Parisot Regie führen soll. Sein aktuellstes Filmskript ist die Komödie TRAFIQ, für die Adam McKay als Regisseur und Will Ferrell als Hauptdarsteller vorgesehen sind. Für den US-Sender NBC entwickelt Hasak derzeit die Drehbücher für die neue Cop-Serie „Shades of Blue“, in der Jennifer Lopez eine alleinerziehende Mutter spielt, die verdeckt für das FBI ermittelt. Darüber hinaus schreibt er im Auftrag des kanadischen Kabelsenders FX Canada das Skript zu „This American Dream“. Sein Drehbuch für den Pilotfilm zur Serie „Alpha Dogs“ soll Pierre Morel für den Sender MRC inszenieren. Des Weiteren schrieb er mit „Killer Elite“ die Vorlage für den ersten Pilotfilm zur HBO-Serie „Generation Kill“ sowie die Drehbücher zu weiteren Pilotfilmen, die Produzenten wie Mark Gordon, Mel Gibson, McG sowie deren Kollegin Dawn Parouse in Auftrag gaben.